Wir über uns | Unsere Hochzeit | Fotos und Videos von Finn Magnus


Ein süßes Hegewäldchen

Finn Magnus
13.07.2008 | 49 cm | 2800 g

Darauf hatten wir gewartet! Wir hatten vor allem auf die Rahmenbedingungen gewartet, guten Job für Beide, schöne Wohnung und was man sich sonst noch so wünscht. Letzten Endes dauerte es nur drei Monate vom Entschluss bis zum schwanger werden, also keine lange Wartezeit.

Die Geburt verlief mit fast 6 Stunden sehr schnell, problemlos und gut. Allerdings drei Wochen früher als gedacht und deshalb musste der Kleine mit seiner Mama noch im Krankenhaus bleiben.
Und das bei einer echt schlecht organisierten Kinderklinik in Detmold. Größtenteils Sch...-Schwestern, die immer wieder den Eindruck vermittelten: "Ich weiss, dass es hier Scheisse läuft, aber ich hab schon lange aufgegeben mich dafür einzusetzen, dass es besser wird. Du wirst auch damit zurecht kommen müssen!" Sucht euch besser ein anderes Krankenhaus wenn ihr Kinder in die Welt bringen möchtet!

Der BabyBlog
Tagebuch oder wohl eher Wochenbuch...

Anne schreibt hier in unregelmäßigen Abständen für jede Lebenswoche des Kleinen einen Eintrag. So haben wir es später mal gesammelt und ihr Lieben da draussen seid aktuell informiert.

9. Woche - Schreihals I.

Ein wenig ungemütlich ist es die Tage, denn Finn hat begonnen beim Stillen zu Schreien. Wir vermuten er ist auf einem Sprung - mental -, denn auch seine Verdauung scheint verändert. Mama besucht erstmals ein offenes Stilltreffen im Familienzentrum und bekommt ein paar gute Tipps.
Finn lässt sich weiterhin gut im Tuch tragen und Mamas Rücken gewöhnt sich an sein zunehmendes Gewicht. 

 

 

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8. Woche - Schlafmaus im Tuch

Der Versuch Finn Magnus an einen 3-Stunden-Rhythmus beim Stillen zu gewöhnen endet mit viel Geschrei, zerrissenen Nerven bei Mama und Papa und letztlich in der Erkenntnis, doch besser der Natur ihren Lauf zu lassen und damit Finn dann zu Stillen und Schlafen zu lassen, wenn er danach verlangt.
Julias Tragetuchberatung bringt neuen Schwung in unseren Alltag und seither sitzt Finn wenigstens einmal täglich für mindestens eine Stunde im Tuch vor Mamas Bauch. Ein wirklich wohliges Gefühl wieder so nah beieinander zu sein, ohne das Arme und Schultern vom vielen Tragen schmerzen. Finn quängelt zwar meist beim Reinsetzen, kommt aber nach wenigen Minuten zur Ruhe und schläft. 

 

 

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7. Woche - ein eigener Mensch

Finn kann jetzt beim Lachen die Nase rümpfen und er lässt des Öfteren seine Zunge blicken. Er hat erstmals scheinbar selbständig von der Brust abgelassen nachdem er satt war und hat sich vom Bäuerchern auf Mamas Schulter selbst in die Seitlage in Mamas Arm begeben, um die Augen zu schließen. Er geift nun auch beim Stillen in Mamas Kleidung, es wirkt aber noch eher zufällig.
 

 

 

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6. Woche - es kommt Bewegung ins Spiel

4240 Gramm und 52,5 cm sagt die U3-Untersuchung. Ein lästiger Hefepilz am Popo wird mit Salbe behandelt. Finn hat jetzt längere Wachphasen in denen er gerne shakert, er ist viel agiler und strampelt beim Stillen viel mehr mit Armen und Beinen. Gerne kuckt er ganz interessiert ins Licht und kann langsam Mamas Augen und Gesicht folgen. Seine Grimassen werden vielfältiger und er reagiert stärker auf Geräusche. Bisher hatte ihm eine zuschlagende Tür nicht viel ausgemacht. Sein Schreien differenziert sich aus, er beginnt zu wimmern und es fließen die ersten echten Tränen. 

 

 

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5. Woche - der Alltag überkommt uns

Manchmal ist der Mama schon langweilig zu Hause, aber dann macht Finn Magnus irgendetwas zum ersten Mal und schwupps ist aller Trübsal vergessen. Er dehnt sich in alle Dimensionen aus und der erste Strampler ist zu klein. Im Autositz lässt sich Finn selig durch die Gegend kutschieren und Mama bringt ihn täglich im Kinderwagen an die frische Luft. Als Neu-Detmolderin eine gute Möglichkeit ein weing Stadtplanerweiterung zu betreiben. 

 

 

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4. Woche - Is er nich süüüüüß?!

Wir können uns nicht an ihm sattsehen. Alles ist sooooo spannend und wir verfolgen jede kleine Regung mit großem Interesse und halten vieles in Bild und Ton fest, schließlich ist der sächsische Teil der Familie weit weg und verlangt nach Miterleben. 

 

 

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3. Woche - Wir pendeln uns ein

Finn Magnus wächst und gedeiht. Andrea sagt bereits nach dem sechsten Besuch, dass sie nicht mehr wiederkomme, bei uns ist sowieso alles in Ordnung! Ja, die tägliche Übung hat uns zu Windelexperten gemacht, auch wenn es nicht immer ganz lautlos zugeht. Selbst wenn Finn die meiste Zeit schläft, kann sich Mama doch nicht ganz entspannen und das häufige Stillen des Nachts zerrt an ihren Kräften und lässt die Nase noch etwas blass aussehen. 

 

 

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2. Woche - Endlich zu Hause

Die ersten Tage zu Hause gestalten sich sehr ruhig und friedlich. Guido hat Urlaub und so können wir beide uns ganz in Ruhe dem Neuankömmling witmen. Andrea, die Hebamme, kommt regelmäßig vorbei, prüft Finns Fortschritte und Mamas Genesung. Das Nachwiegen und Messen zeigt schnell, dass Finn Magnus das Trniken von der Brust immer besser beherrscht und in befriedigendem Maße zulegt. Weil er immer noch ein wenig gelb ist bekommt er einen Platz an der Sonne, direkt am Balkon. Dort verbringt er im geborgten Wiegenbett der Hausmanns die meiste Zeit des Tages schlafend. Der erste gemeinsame Ausflug im Kinderwagen gerät zu einer Schreiorgie und endet nach 20 Minuten. 

 

 

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1. Woche - Es ist daaaaaa

Nun ja, was solch ich sagen... es brauchte schon einen Urschrei, um dem Kleinen das Licht der Welt zeigen zu können. Hätte ich vorher gewusst, was auf mich zukommt, dann hätte ich mit Sicherheit gesagt: "Nie und nimmer, nee, ohne mich!" Aber glücklicher Weise hatte ich keine Ahnung und konnte mich von einer Phase der Geburt zur nächsten kämpfen. Und dass sich die ganze Anstrengung gelohnt hat, zeigen die Fotos und Videos von unserem kleinen Finn Magnus, der seit dem 13.07.2008 unser Leben bereichert und bestimmt.
Finn kam dreieinhalb Wochen zu früh. Der Blasensprung war nicht zu ignorieren und so musste Papa in Spee vom Kneipentisch per Taxi mitten in der Nacht zum Kreißsaal kutschiert werden. Mama in Spee hielt es im Wartezimmerbett auch nicht lange alleine aus, denn als nach wenigen Minuten am Schmerztropf die erste Wehe kam, die nicht mehr zu veratmen war, schwante mir Böeses... welches Schmerzlevel da wohl noch auf mich zukommt...
Aber nach knapp sechs Stunden und einem fixen Lernprozess meinerseits - was den korrekten Umgang mit Presswehen betrifft - war unser Wunschkind auf der Welt.
Weil zu früh und mit einer Neugeborenengelbsucht im Gepäck mussten Finn und ich ganze fünf Tage in der Klinik bleiben inklusive Lichttherapie und stressigem Alltag. Deutlich entspannter und wohliger war uns, als der Papa uns beide an seinem Geburtstag dann endlich zu Hause mit ganz vielen Sonnenblumen begrüßte. Die Großeltern hatten gerade rechtzeitig den Wickeltisch aufbauen und eine warme Zudecke für den kleinen Fratz besorgen können - den Frühchen ist ja meist ein wenig kühl um die Nase. Finn passte natürlich auch in keine vorhandene Klammotte, alles war ein wenig zu groß. 

 

 

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